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Reaktionsbericht auf den Leserbrief von Klaus Lamczick

Sehr geehrter Herr Lamczick,
nichts liegt mir ferner, als bürgerschaftliches Engagement in den Schmutz zu ziehen, aber Ihr jetziges Engagement nehme ich Ihnen nicht ab.
 
Bereits Mitte 2007 gab es erste Veröffentlichungen in den örtlichen Medien bzgl. der Errichtung eines “Bordells der Superlative” in der Wethmarheide. Daraufhin gründete sich eine Interessengemeinschaft aus Anwohnern und Unternehmern und auch damals wurden Unterschriften gesammelt. Von Ihnen war aber kein Ton zu hören.
 
Die Wortführer aus Politik und Verwaltung, namentlich die Herren Evert, Freimund, Sponholz und Stodollick (alle SPD) sowie Feller (CDU) sahen nicht nur keinen Anlass, etwas gegen die geplante Ansiedlung zu unternehmen, sondern man begrüßte das Bauvorhaben auch noch medienwirksam in einer Pressekonferenz. Gegen den Protest der Anlieger wurde die Baugenehmigung erteilt und das Bauvorhaben damit rechtskräftig.
 
Erst danach stellte die UWG-Lünen einen Antrag im Rat, um Vorhaben dieser Art in Zukunft zu verhindern und wenigstens die anderen Gewerbegebiete vor solchen
Ansiedlungen zu bewahren.
 
Wie Sie richtig feststellen, hatte Herr Evert in der entsprechenden Sitzung behauptet, Bordelle wären Gewerbebetriebe und damit in einem Gewerbegebiet automatisch zu genehmigen. Dass dem nicht unbedingt so sein muss, hätten Beispiele anderer Städte und Gemeinden sowie die nicht eindeutige Rechtsprechung zeigen können. Die Mehrheit des Lüner Rates hatte jedoch keinen Beratungsbedarf und so wurde der UWG-Antrag ohne Diskussion abgelehnt.
 
Als Konsequenz liegt jetzt der aktuelle Bauantrag auf dem Tisch. Da die Bearbeitung – wie Sie ausführen – ein reiner Verwaltungsakt ist, wird auch hier die Baugenehmigung erteilt werden müssen. Und jetzt auf einmal halten Sie das Sammeln von Unterschriften für sinnvoller, als im Vorfeld zu versuchen, solchen Vorhaben auf politischem Weg einen Riegel vorzuschieben?
 
Glauben Sie wirklich, dass ein Investor, der eine rechtskräftige Baugenehmigung vorliegen hat, sich durch einige Unterschriften von seinem Vorhaben abbringen lässt?
Ihr Engagement hätte ich mir vor 3 Jahren gewünscht, um unserer Verwaltung entsprechend Druck zu machen. Letztlich handelt die Verwaltung doch im Auftrag
der Politik.
 
Eine kleine Chance haben Sie aber noch, da der aktuelle Bauantrag für das Bordell in der Elsa-Brändström-Straße noch nicht endgültig genehmigt ist. Informieren Sie sich schleunigst über die Unterschiede im Genehmigungsverfahren bei Gewerbe- und Vergnügungsbetrieben und formulieren Sie einen eigenen Antrag an den Rat.
Die Unterstützung der UWG-Lünen haben Sie.
 
Mit freundlichen Grüßen aus Lünen
Bernd Lüger

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