Wo steuert Brambauer mit seinen städtischen Einrichtungen hin?

Wie ist es möglich, dass jetzt alle in Brambauer darauf hinweisen, dass die Wache nur einen Raum, keine Waschgelegenheit, keine Toilette, usw. hat. Wo wir von der UWG immer darauf bestanden haben, größere Räumlich­keiten anzumieten und auch alternative Angebote gemacht haben.

Es ist schon ein Trauerspiel, wie die anderen Parteien jetzt reagieren, wo das Kind in den Brunnen gefallen ist. Demnächst wird das Gejammer über die Vermüllung von Brambauer wegen der Schließung des Wertstoffhofes folgen. So kann man einen Ortsteil wie Brambauer mit 20 000 Einwohnern kaputt reden.

Durch die kontinuierlichen Schließungen verschiedener Einrichtungen (städt. Bürgerbüro, Polizeiwache, Wertstoffhof etc.) werden eventuell in­teressierte Geschäftsleute, die hier investieren wollen, abgeschreckt. Des­halb sollten in Brambauer alle an einem Strang ziehen. Der Ansatz alle in Brambauer vertretenen Organisationen am 28. Februar zu einem „Runden Tisch“ einzuladen, wird von der UWG begrüßt und unterstützt.

Ist Brambauer demnächst ohne jegliche städtische Dependance?

Klaus Tonkel
Stellvertretender Vorsitzender der UWG Lünen