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Einkaufsort der kleinen Wege

Westfälische Rundschau 20.07.2012

 

Brambauer.  Viel Lob für den Stadtteil, aber auch kritische Töne vernahm am Donnerstag unsere „Redaktion vor Ort“ auf dem Wochenmarkt. Einig waren sich alle: Nirgendwo lässt sich der Einkauf für die alltäglichen Dinge auf so kleinem Raum wie in Brambauer erledigen

„Die Geschäfte sind nah beieinander und es ist hier ruhiger als in Dortmund“, finden Derya und ihre Mutter Pakize Cetin. „Ja, die Einkaufsmöglichkeiten hier sind super“, meint auch Rita Hadrych. Rewe, Aldi, der Wochenmarkt, die Läden an der Waltroper Straße – alles sei eng beisammen. „Ich wohne hier seit zwölf Jahren. Wo ich früher wohnte, in Eving, war das nicht so“. Ihre Freundin aus Huckarde sei hier auch immer begeistert.

Der Wochenmarkt ist längst nicht mehr das, was er einmal war. Und doch zieht er immer noch Kundschaft auch von auswärts. Karin Grenz beispielsweise kommt seit zwei Jahren mindestens einmal die Woche. „Ich wohne in Brechten, da gibt es so etwas nicht.“ Was sie nicht auf dem Wochenmarkt bekommt, kaufe sie an der Waltroper Straße.

Auch Familie Aydin von der Königsheide besucht regelmäßig den Wochenmarkt und findet Brambauer gut, weil es hier neben den Einkaufsmöglichkeiten genügend Schulen und Kindergärten gibt. „Wir brauchen zum Leben nicht nach Lünen oder Dortmund.“ Allerdings: Es gebe keine vernünftigen Spielplätze für die Kinder. Der am Ententeich beispielsweise sei früher mal schön gewesen, jetzt stünden da nur noch das Spielgerät mit dem Reifen und zwei Schaukeln. „Die Rutsche ist auch weg“. Ihr Eindruck: Es werde nix für Kinder getan.

Kritische Töne auch von Karin Niemczewski (69 Jahre) und ihrer Tochter Iris Kretschmann (48). Früher sei es in Brambauer schöner gewesen. Wenn sie heute ihr Haus an der Waltroper Straße verlassen, würden sie regelmäßig an überquellenden Papierkörben vorbeilaufen. Die Jugendlichen seien heutzutage auch viel zu frech, sagen Mutter und Tochter. Früher hätte man mehr Respekt gegenüber Älteren gehabt. Außerdem würden Radfahrer häufig die Wege in falscher Richtung befahren. „Das sind dann aber eher die Älteren“, so Iris Kretschmann.

Kritische Töne auch von Klaus Tonkel, aber in ganz andere Richtung. Er ist Mitglied der UWG und vertritt die UWS-Fraktion im Ausschuss für Sicherheit und Ordnung als Sachverständiger Bürger. Wegen der Poller an der Waltroper Straße habe jeder Dritte eine Macke an seinem Wagen. Und was die Einkaufssituation dort betreffe, sei er ganz anderer Meinung. „Versuchen sie doch mal, dort ein Hemd, eine Hose oder ein Werkzeug zu kaufen.“ Früher hätte es das alles dort gegeben, heute müsse man dafür extra nach Lünen fahren, sagt Tonkel (Foto oben).

Apropos Fahren. Wenn man mit öffentlichen Verkehrsmitteln woandershin fahren muss, habe man es in Brambauer schwer.

Das berichtet Rita Hadrych. Sie arbeitet auswärts. Bei Frühschicht habe sie ein Problem und bei Spätschicht auch. Weil es weder am frühen Morgen noch am späten Abend gute Verbindungen gebe. Der Wochenend-Nachtbus nach Lünen sei eine gute Idee, aber es wäre auch schön, mal in der Woche spät abends wieder nach Hause kommen zu können.

Von Andreas Gruber

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