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Entscheidung gefallen – Hansetag ist endgültig Geschichte

06.07.2012

Lünen. Das war’s für den Hansetag: Mit knapper Mehrheit beschloss der Rat der Stadt Lünen, die Durchführung dieser Veranstaltung, die für das Jahr 2019 vorgesehen war, nicht weiterzuverfolgen. Zum Ärger von Haupt-Verfechter Dieter God (UWS-Fraktion), der nun den Austritt aus der Hanse, die Umbenennung des Hansesaals und den Verkauf aller Kunstwerke des Hansetuchs fordert.

Es sei keine einfache Entscheidung gewesen, das Ende des Lüner Hansetages einzuleiten, hatte Rolf Möller von der SPD erklärt, dessen Fraktion den entsprechenden Antrag zusammen mit der CDU gestellt hatte. Es gebe viele Argumente, die für einen Hansetag sprechen würden, aber auch viele dagegen – nämlich den extrem hohen Zeitaufwand, die relativ kurze Zeit nach dem Stadtjubiläum als weitere Großveranstaltung und eben die Kostenfrage in Zeiten der Haushaltskonsolidierung. Auch glaube die SPD, dass so eine Veranstaltung keine durchschlagende Akzeptanz bei der Lüner Bevölkerung habe und keine nachhaltige Wirkung für die Stadt Lünen entfalten würde.

Warnung vor Imageverlust

Die Absage lehnte Michaela Neuhaus von der FDP ab – unter anderem wegen des drohenden Imageverlustes. Erika Roß von Bündnis 90/Die Grünen bedauerte, Lünen werde ein großes Kulturereignis und ein Ereignis im Rahmen der Völkerverständigung verlieren. Sie erklärte aber auch, dass sie die Kostenargumente der Befürworter einer Absage nachvollziehen könne.

Lieber Bewährtes stärken

Die Stadt müsse sich zur Stärkung des Wir-Gefühls in Lünen eher auf die Stärkung laufender Veranstaltungen konzentrieren, argumentierte unter anderem Annette Droege-Middel (CDU). Konkret für das Drachenfest und das Kinofest forderte Eve Berger (Linke). Die GFL hätte die Diskussion gerne komplett in den Fachausschuss zurückverwiesen, was nicht passierte – letztlich enthielt sich die Wählergemeinschaft bei der Abstimmung.

Nicht mit seinen Anträgen landen konnte Dieter God, der vor Jahren im Alleingang eine Bewerbung für den Hansetag in Lünen abgegeben hatte. Er wollte im Falle eines Endes für den Lüner Hansetag auch eine Abstimmung über einen Ausstieg aus der Hanse als Ganzes, die Umbenennung des Hansesaals und den Verkauf der Hansetuch-Kunstwerke. Dazu kam es schon aus formellen Gründen aber (noch) nicht, er müsste diese Anträge gesondert in eine spätere Sitzung einbringen.

Von Oliver Schlappat

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