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Brennpunkt Waltroper Straße

Westfälische Allgemeine 05.10.2012

Dieter Klecha: “Polizei ist nicht mehr in der Lage, die Bürger zu schützen”

Von Tim Müßle

Brambauer. Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: Es gibt mehr Kriminalität in Lünen. Im Jahr 2009 zählte die Poliezi noch 6859 Straftaten insgesamt. Im Jahr 2011 waren es schon 7522. Die Herzen der Menschen in Brambauer sprechen naturgemäß eine nicht ganz so exakte Sprache, aber sie sind ebenfalls eindeutig – wenn man Dieter Klecha von der UWG folgt.

Seit Dienstag verteilt die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) Fragebögen in Brambauer, insgesamt 3500 sollen unters Volks gehen. Damit will die Gemeinschaft erfahren, wie sicher sich die Menschen in Brambauer fühlen. Auf einem Info-Stand am Rewe-Markt am Samstag sei der Rücklauf der Fragebögen schon gut gewesen, sagte Klecha gestern. Er malt ein düsteres Bild:”Aus den Gesprächen hat sich ergeben, dass sich 80 Prozent in Brambauer nicht mehr sicher fühlen.”

Gefährliche Straße
Manchen Bürgern sei es zum Beispiel schon zu gefährlich, nach Einbruch der Dunkelheit über die Waltroper Straße zu gehen. “Aber es geht nicht nur um diese Straße”, so Klecha im Gespräch mit unserer Seitung, “es wird auch viel eingebrochen. Aber ich mache der Polizei keinen Vorwurf, die Beamten sind nicht mehr in der LAge, die Bürger zu schützen – auch die Polizei muss sparen, sparen, sparen. Das ist leider so, aber ich find’s nicht in Ordnung.”

Klecha beanstandet vor allem, dass die Polizei auch sichtbar vor Ort sein müsse, mit einer Wache oder mit Streifen, um potzenielle Einbrecher oder Verbrecher abzuschrecken. Für den Ortsteil Brambauer selbst hält die Polizei Dortmund, die auch für Lünen zuständig ist, keine eigenen Statistiken vor. Diebstahlskriminalität nahm in den vergangenen drei Jahren jedenfalls im ganzen Stadtgebiet Lünen zu, von 3303 erfassten Fällen im Jahr 2009 auf 4029 Fälle im Jahr 2011. Das bedeutet eine Zunahme von rund 9,2 Prozent. Auch die Wohnungseinbrüche stiegen, im gleichen Zeitraum von 191 auf 229. Aufklärungsquote: 33 Prozent (2011), 35 Prozent (2009).

Anstieg der Kriminalität im ganzen Bereich

  • Brambauer bilde beim Anstieg der Kriminalität im Bereich des Polizeipräsidums Dortmund, zu dem auch Lünen gehört, keinen Schwerpunkt, informierte Kriminalhauptkommissar Detlef Burkhard im Juli.
  • Betroffen von der Kriminalität seien vor allem junge Menschen und weniger Senioren.

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